Startseite Sitemap

Web veröffentlichen

 

Lernziel

In diesem Kapitel lernen Sie:

Einleitung

CONTEX ist ein CMS System, welches das Web jeweils generiert (Manuel oder automatisch/zeitgesteuert). Dadurch ist keine Webserverinstallation notwendig und es können auch Offline-Web's (z.B. auch Dokumentationen auf CD) erstellt werden. Natürlich können auch dynamische Inhalte in ASP.NET oder PHP erstellt werden, die dann im Web dynamische Inhalte z.B. aus einer Datenbank enthalten, in diesem Fall muss der Webserver evtl. entsprechend konfiguriert werden.

Wenn das erfassen aller Inhalte abgeschlossen ist, kann das Web generiert werden, dabei müssen die geänderten Inhalte erst von einem Redaktor freigegeben werden. Erst Seiten und Inhalte, welche durch einen Benutzer in der Redaktor-Rolle freigegeben wurden, erscheinen auf dem Internet. (Dieser Freigabe-Prozess kann auch durch den Administrator deaktiviert werden, wodurch Seiten und Inhalte immer gleich automatisch freigegeben werden. Dies ist u.u. bei kleineren Webs mit nur einem Autor sinnvoll.) 

Folgender Ablauf muss jeweils eingehalten werden:

  1. Inhalte bearbeiten (Alle Benutzer mit Berechtigung)
  2. Inhalte freigeben (Redaktor, Administrator)
  3. Web generieren (Administrator)
  4. Web publizieren (Administrator)

 

Web freigeben

Sie können die Seiten und Inhalte freigeben, indem Sie auf "Datei" -> "Web freigeben" klicken. Der Webfreigabe Dialog erscheint:

1 Im ersten Bereich sehen Sie alle Inhalte, welche durch Benutzer bearbeitet und geändert wurden,oder von CONTEX für geändert erklärt wurden (z.B. wenn sich die Inhaltsvorlage des Inhaltes geändert hat). Wenn Sie einen Inhalt anwählen, wird dieser im rechten Bereich (3)angezeigt, wo Sie Ihn kontrollieren und bearbeiten können. Ist der Inhalt in Ordnung, können Sie den Inhalt freigeben, indem Sie den Hacken beim Kästchen des Inhalts setzen.
2

In diesem Bereich sehen Sie die Inhalte, welche gerade von Benutzern bearbeitet werden. Generieren Sie das Web erst, wenn alle Benutzer die bearbeitung der Inhalte abgeschlossen haben.

Durch das doppelklicken können versehentlich gesperrte Inhalte wieder freigegeben werden.

3 In diesem Bereich werden die Inahlte angezeigt und können direkt bearbeitet werden.

Nachdem sie bei den Inhalte welche Sie freigeben möchten, die entsprechenden Häckchen gesetzt haben, können Sie noch die Seiten freigeben, indem Sie auf die Registerkarte "Seiten freigeben" wählen:

Hier werden alle Seiten angezeigt, welche geänderte Inhalte haben, angezeigt. Hier können Sie das gesammte Layout der Seite kontrollieren und ansehen, ob die auf der Seite vorhandenen Inhalt zueinander passen oder z.B. ob die Navigation stimmt. Das Vorgehen ist dasselbe wie bei den Inhalten, setzen Sie die entsprechenden Häckchen.

Wenn Sie alle Inhalte und Seiten kontrolliert haben (die entsprechenden Häckchen gesetzt haben), können Sie auf "Gewählte Inhalte und Seiten freigeben" klicken, dadurch werden die Inhalte endgültig freigegeben.

 

Web generieren

Nachdem Sie die Inhalte bearbeitet und freigegeben haben, können Sie das Web generieren. Den entsprechenden Assistenten finden Sie unter "Datei" -> "Web generieren":

Wenn der Assitent bemerkt, dass Sie noch nicht alle Inhalte freigegeben wurden, wird eine entsprechende Warnung angezeigt. Sie können durch klicken auf "Web Freigabe Fenster öffnen", dass vorher beschriebene Fenster öffnen, oder wenn für Sie das kontrollieren nicht wichtig ist direkt auf "Alles freigeben" klicken, damit gleich alle Inhalte und Seiten freigegeben werden. Sie können das Web auch generieren, ohne alle Inhalte und Seiten freizugeben, die Seiten werden dann so behandelt, also ob sie deaktiviert währen; Beim Inhalte werden je nachdem, ob die Inhaltshistorisierung aktiviert ist, der zuletzt freigegebene Inhalts-Stand eingefügt, oder aber der Inhalt wird nicht eingefügt.

Im zweiten Schritt können Sie wählen, ob nur die geänderten Seiten Seiten neu generiert werden sollen, oder alle Seiten. CONTEX erkennt automatisch, die Seiten mit Inhalten, welche seit dem letzten generieren geändert wurden bzw. die Seiten welche nicht mehr gültig sind (zeitgesteuerte Gültigkeit) oder Seiten, welche wegen einer geänderten Navigation ungültig geworden sind.

Anschliessend prüft CONTEX noch, ob irgendwo im Web noch ungültige Links vorhaden sind. Dies sind z.B. Links aus einem Inhalt auf eine interne Seite, welche deaktiviert ist, oder ausserhalb des Zeitlichen-Gültigkeitsbereiches liegt.
Die Linkprüfung kann vom Administrator im Web-Eigenschaftsdialog deaktiviert werden.

Im vierten Schritt können Sie bestimmen, ob der Generator einen Zwischenspeicher für Datenbankabfragen verwenden soll. Dies ist je nach Installationsart und Umgebung unterschiedlich sinnvoll; wenn Sie die CONTEX Datenbank lokal haben, ist es unter umständen kontraproduktiv den Cache zu verwenden, wenn die CONTEX Datenbank auf einer eher langsamen Netzwerkressource liegt, kann die verwendung des Caches das generieren um einiges schneller machen. Ist der Cache aktiv, verwendet CONTEX während dem generieren bis zu 95% des zu Verfügung stehenden physikalischen Arbeitspeicher um Datenbankabfragen zwischenzuspeichern.

Im fünften Schritt können Sie festlegen, was nach einem erfolgreichen generieren geschehen soll. So können Sie z.B. Batchdateien ausführen lassen, oder das Web nach dem generieren automatisch an einen anderen Ort kopieren lassen (Ist praktisch, wenn der WebServer Inhouse steht und über das LAN erreichbar ist; dass Web muss dann nicht via FTP publiziert werden).

Im sechsten Schritt kann das Generieren des Webs gestartet werden. Klicken Sie dazu auf "Generieren" um das Web zu generieren. Ja nach Netzwerk, Datenmenge und Computergeschwindigkeit, kann das generieren einige Minuten dauern.
CONTEX generiert nun alle Seiten in allen Sprachen inklusive aller benötigen Ressourcen in das bei den Web-Auftritt Eigenschaften definierte Verzeichnis (Standard: Prod). Hier können Sie es nun anschauen, indem Sie "Datei" -> "Web ansehen" wählen. Kontrollieren Sie hier das gesammte Web nochmals auf Fehler, bevor Sie es Online stellen.

Hinweis: Aktive Inhalte (Serverside-Scripts) funktionieren erst, wenn Sie das Web einem WebServer zur Ausführung übergeben.

 

Web Publizieren

Nun können Sie das Web Online stellen, indem Sie es publizieren (auf den WebServer kopieren). Dabei spielt es keine Rolle, wo der Webserver physikalisch steht, da das Web mit Hilfe des FTP Protokolls kopiert wird.

Erklärung von FTP

Einer der wichtigsten Dienste im Internet ist FTP (File Transfer Protocol): Die Übertragung von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern über das Internet. Wie viele andere Internet-Dienste auch, arbeitet FTP Client/Server orientiert und steht auf fast allen Plattformen zur Verfügung. Einerseits ist es möglich, mit FTP ,,private““ Dateien von einem Rechner zum anderen zu übertragen. Hierfür benötigt man auf den beteiligten Rechnern die entsprechenden Zugriffsrechte. Andererseits gibt es diverse öffentliche Server, die Anonyme FTP-Server genannt werden.
Für Anonymous FTP Server braucht man keine individuellen Zugriffsrechte. Als Benutzername gibt man anonymous oder, was auf vielen Servern auch akzeptiert wird, ftp an. Als Passwort gibt man seine komplette E-Mail-Adresse ein. FTP ist also unverzichtbar, wenn eigene Dateien auf entfernt stehende Server geladen werden sollen. Also auch, um die in CONTEX generierten HTM Seiten auf den gewünschten Web-Server zu publizieren. In manchen Einrichtungen ist der FTP-Zugang nach außen durch restriktive Proxy- oder Firewall-Schutzmechanismen gesperrt.

Einstellungen für das Publizieren

Bevor Sie ein Web Publizieren können, müssen Sie die entsprechenden Einstellungen bei den Web-Auftritt Eigenschaften eingestellt haben. Siehe hierzu Kapitel "Aufbau eines neuen Internet Auftrittes".

Der FTP Assistent

Nachdem Sie das Web generiert haben, können Sie es mit dem Publizier-Assistenten veröffentlichen. Diesen Starten Sie unter "Datei" -> "Web publizieren":

Während Sie im zweiten Schritt nochmals die FTP Einstellungen angezeigt bekommen, können Sie im dritten Schritt wählen, welche Dateien publiziert werden sollen. CONTEX kann selbständig nur die geänderten Dateien seit dem letzten publizieren erkennen und nur diese auf dem Internet-Server aktuallisieren; in diesem Fall springt der Assistent, wenn Sie auf "Weiter" klicken direkt von Schritt 3 auf  Schritt 7. Manchmal ist es notwendig alle Dateien erneut auf einen Server zu publizieren (z.B nach Provider-Wechsel). In diesem Falle wählen Sie "Alle Dateien neu publizieren".
In einigen Fällen, möchten Sie evtl selber bestimmen oder sich anzeigen lassen, welche Dateien aktualisiert werden, dann wählen Sie "Selber auswählen, welche Dateien neu publiziert werden sollen".

Wenn Sie letzteres wählen, zeigt Ihnen CONTEX in den Schritten 4-6 welche Seiten, Ressourcen und Vorlagen publiziert werden sollten und Sie können ggf. Änderungen vornehmen:

Wenn Sie bei Schritt 7 auf "Publizieren" klicken, wird mit dem Kopieren der entsprechenden Dateien auf den WebServer begonnen. Zuerst werden evtl alte Dateien und Verzeichnis entfernt (Dateien dessen Gültigkeit überschritten oder die gelöscht wurden). Anschliessend werden die neuen Dateien auf das den Internet-Server kopiert. Dies kann wiederum je nach Datenmenge und Netzwerkgeschwindigkeit einige Zeit dauern.

Gratuliere Ihr Web ist nun Online. Sie können es kontrollieren, indem Sie Ihren Webbrowser starten und den URL Ihrer Seite eingeben.

 

Die Publizier History

CONTEX speichert alle publizierten Dateien (ohne die Ressourcen) und Informationen darüber als "Publizier History" (History = Geschichte). Diese können Sie sich unter "Extras" -> "Publizier History" anzeigen lassen:

 

1 Zeigt die einzelnen Publizer-Versuche mit den Informationen, wann diese stattgefunden haben, ob diese erfolgreich waren und  wieviele Daten übermittelt wurden.
2 Zeigt die einzelnen Dateien, welche gesendet wurden, zum oben gewählten Publizier-Versuch.
3 Zeigt die Seite, wie Sie Publiziert wurde. Da keine Ressourcen historisiert werden, wird die Seite auch ohne Ressourcen angezeigt (ausser dem letzten Publizier-Versuch, da hier die Ressourcen ja noch vorhanden sind).

Die Ressourcen werden wegen der Datenmenge nicht automatisch historysiert! Trotzdem haben Sie die Möglichkeit mit der "Web archivieren" Funktion von CONTEX den Zustand nach dem generieren des Webs mit allen Ressourcen festzuhalten. (Siehe Kapitel "Wartung und Pflege ")

Administratoren haben auf dem Web-Eigenschaftsdialog die Möglichkeit zu entscheiden, ob CONTEX jeweils nur die letzte Publizierung, oder alle Publizierungen aufbewahren soll. Wenn Sie keine Lückenlose aufzeichnung Wünschen empfehlen wir Ihnen wegen der Datenmenge jeweils nur die letzte Publizierung zu behalten. Web-Eingenschaften --> Web Publizieren --> Alle Einträge für publizierte Dateien...

[Nach Oben]