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Aufbau eines neuen Internet-Auftrittes

Lernziele

In diesem Kapitel lernen Sie:

 

Sinn und Zweck von CONTEX

Zu hohe technische Anforderungen

Die Erstellung und Pflege eines Internet-Auftrittes durch herkömmliche Programme, wie zum Beispiel Macromedia® DreamWeaver oder Microsoft® FrontPage, ist nach wie vor technisch anspruchsvoll und das Erlernen von HTML mit einigem Aufwand verbunden. Hinzu kommt, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen einen Internet-Auftritt über eine Web-Agentur erstellen und pflegen lassen müssen. Die Kommunikationswege für Aktualisierungen können unter Umständen viel Zeit beanspruchen, was letztendlich auch nicht unbedingt eine echte Aktualisierung darstellt. Ganz zu schweigen von den immer wiederkehrenden Kosten.

Die Lösung

Durch den Einsatz von CONTEX, kann den technischen Tücken, bei der Erstellung eines Internet-Auftrittes, weitgehend aus dem Weg gegangen werden. Durch den Einsatz von Seitenvorlagen, welche von professionellen Webdesignern erstellt werden, ergibt sich aus jeder Generierung eine professionelle Seite. Der Inhalt der aus erster Hand erfasst wird, kann fachmännischer und aktueller nicht sein.

Systemübersicht

CONTEX arbeitet hauptsächlich mit Seitenvorlagen die Textmarken enthalten, welche mit Inhalten bestückt werden können. Eine Textmarke kann mehrere Inhalte oder Inhaltsgruppen aufnehmen. Bei der Generierung von Internet-Seiten werden die Textmarken mit den erfassten Inhalten ersetzt.


Bild: Schematische Darstellung der Web-Generierung.

Planung und Vorbereitung

Umfang des Internet-Auftrittes

Nachdem die Idee des Internet-Auftrittes einmal gegeben ist, geht es darum, die einzelnen Seiten und deren Inhalte im Groben aufzuzeichnen. Es ist nicht unwichtig zu wissen wie viele Informationen auf einer Seite publiziert werden sollen. Jedoch gibt es hierfür eine kleine Faustregel: Eine Seite soll, wenn möglich, auf einem Bildschirm mit einer Auflösung von 800x600 Bildpunkten (Pixel) vollständig dargestellt werden können. Die gesamte Seite sollte ohne sie verschieben zu müssen, sichtbar sein. Wenn eine Webseite gedruckt werden soll, empfiehlt es sich, die Seite nicht breiter als 645 Pixel zu gestalten, das entspricht etwa der Breite einer A4-Seite im Hochformat. Da meistens nur der Inhalt gedruckt werden soll, reicht es, wenn der Inhalt selbst (ohne Navigation, Meta-Bereich und sonstige Umrandungen) nicht breiter als 645 Pixel ist. 

Logische Strukturierung der Seiten (Sitemap)

Steht die Anzahl der Seiten einmal fest, müssen anschliessend die Logische Strukturen festgelegt werden. Es muss also definiert werden, wie der Leser von der Startseite bis zu jeder beliebigen Seite gelangen kann (und wieder zurück). In den meisten Fällen wird sich hier eine Hierarchie ergeben die mehrere Stufen beinhalten kann. Die Tiefe der Hierarchie sollte aber nicht ins Unermessliche gehen, denn es gilt als erwiesen, dass Leser schnell zu ihren Informationen gelangen wollen ohne sich vorerst durch ein Labyrinth von Verweisen wühlen zu müssen.

Tipp: Wenn ein Internet-Auftritt viele Seiten und gezwungenermassen eine etwas tiefere Hierarchie aufweist, ist es ratsam, eine sogenannte Site-Map zu erstellen. Dies ist eine Darstellung aller Seiten des Auftrittes in ihrer Struktur, welche direkt von dort gewählt und erreicht werden können.

Definition und Erstellung der Seitenvorlagen

Anmerkung: Die Erstellung von Seitenvorlagen wird im Kapitel «Seitenvorlagen » detailliert beschrieben.

Design und Layout
Hier wird über das generelle Erscheinungsbild der Seiten entschieden. Das Corporate Design eines Internetauftritts wird an dieser Stelle implementiert.
Beim Erstellen des Designs sollten Sie sich folgende Frage stellen: Wie soll der Web-Auftritt gestaltet werden, welche Farben, welche Schriftarten und Grafiken werden verwendet, Definition der Zielgruppe etc.?
Gewisse Informationen können direkt auf der Seitenvorlage integriert werden (z.B. Logos oder Hintergrundbilder). 

Inhaltsmenge
Die Textmenge pro Seite kann natürlich je nach Thema variieren. Je nachdem ob einer Seite variable Bilder beigefügt werden sollen, kann die Seitenvorlage anders gestaltet werden. Es muss auch definiert werden, welche Inhalte wo auf der endgültigen Seite positioniert werden sollen. Hier wird entschieden wie viele unterschiedliche Seitenvorlagen der Web-Auftritt benötigen wird und wie viel Platz und welche Aufteilung auf jeder Seitenvorlage ungefähr verwendet wird.

Hinweis: Die Seitenvorlagen sind das Grundgerüst jeder Internetseite. Bestimmte wichtige Eigenschaften können nur mit speziellen HTML-Editoren oder durch die direkte Programmierung mit HTML erstellt werden. Es ist von Vorteil, wenn hier auf Webdesigner oder –publisher zurückgegriffen wird (z.B. o-x ), welche das nötige Wissen rund um das Internet haben und für Ihren Internetauftritt ein professionelles Design entwerfen.

Wie viele Sprachen braucht mein Auftritt?

CONTEX unterstützt die Mehrsprachigkeit von Internet-Auftritten direkt bei der Eingabe von Inhalten. Sie müssen nicht (wie das bei anderen CMS z.T. nötig ist) eine Seite oder einen Inhalt pro Sprache erstellen, bzw die Sprachen bei der Plangung der Webstruktur miteinbeziehen, sondern CONTEX erlaubt die direkte Verwaltung von Sprachen eines Inhaltes. Ob und welche Sprachen definiert werden sollen, entscheiden Sie. Es ist dabei zu beachten, dass die Übersetzungsarbeiten oftmals einen grossen Aufwand bedeuten. In der Regel kann man davon ausgehen, dass die naheliegendste Sprache (Sprache der Region) und Englisch ausreichen. Wenn der Web-Auftritt jedoch nur für lokale Leser von Interesse ist, sollte eine Sprache ausreichen. Zusätzliche Sprachen können auch zu einem späteren Zeitpunkt einfach hinzugefügt werden.

 

Erstellen des neuen Internet-Auftrittes

Neue CONTEX Datei erstellen

Nachdem nun die Anzahl Seiten und die logischen Strukturen feststehen, kann begonnen werden, den Internet-Auftritt in CONTEX umzusetzen. Folgende Prozedur wird durchlaufen, um eine neue Datei (Projekt) für CONTEX zu erstellen:

Starten Sie CONTEX. Klicken Sie dazu auf das CONTEX Symbol im Startmenü oder auf dem Desktop.

Es erscheint das Fenster zum wählen eines Internet Projektes.

Klicken Sie hier auf den Tab 'Internet Projekt erstellen' und anschliessend auf 'Neues Web erstellen'. 

 



Wählen Sie einen Webprojektnamen und Speicherort  für den neuen Internet-Auftritt.

Es wird von CONTEX automatisch ein neues Verzeichnis angelegt, das wie der WebProjektname heisst. z.B: 'C:\MeinWeb\MeinWeb.cts'

Nach dem Klicken auf die Schaltfläche «Web erstellen» wird die neue Datei (Verzeichnis) erstellt. Das Dialogfeld für die Benutzeranmeldung erscheint erst, wenn Sie im CONTEX Benutzer und Benutzergruppen erfasst haben. Bei neuen Webs wird standardmässig der Benutzer Adm (ohne Passwort) verwendet, deshalb entfällt die Benutzeranmeldung.

Tipp: Sobald die Datei erstellt worden ist, sollte dem Administrator «adm» ein Passwort vergeben werden, sofern der Internet-Auftritt in einem Multi-User-Umfeld gepflegt wird. Mehr über Benutzer und Zugriffsrechte erfahren Sie im Kapitel «Benutzerverwaltung und Sicherheit »

Der Assistent zum Konfigurieren des Webs

Gleich nach dem Neuerstellen des Web, nachdem sich die CONTEX Oberfläche geladen hat, erscheint der Assistent zum Konfigurieren des Webs:
(Diesen Assistenten finden Sie auch später unter Menu [Extras][Neues Web Assistent starten])

 

Wir emfehlen Ihnen, die einzelnen Punkte wenn möglich durchzuarbeiten und gleich zu konfigurieren. In diesem Kapitel soll es uns reichen, erst einmal die wichtigsten Web-Eigenschaften zu konfigurieren. Klicken Sie hierzu auf Schritt 3 und auf den Schalter "Web konfigurieren".

Einstellen der Eigenschaften des Webs

Im Internet Eigenschafts-Dialog können Sie alle Einstellungen zum Web selbst vornehmen. Den Dialog können Sie übrigens auch starten, wenn Sie auf dem Internet-Auftritt (oberstes gelbes Symbol in der Baumstruktur) mit der rechten Maustaste klicken und 'Eigenschaften' auswählen.

 

Im folgenden werden die Einstellungsmöglichkeiten kurz beschrieben:

Allgemeine Website Eigenschaften

Bezeichnung Die Bezeichnung Ihres Webs können Sie frei wählen. Eine gängige Praxis ist hier das Angeben der URL z.B. "mysite.com".
Standard Sprache Definiert die Standard-Sprache des Webs. Die Standardsprache wird immer dann angezeigt, wenn für einen Inhalt in einer Fremdsprache kein Text erfasst wurde.
Startseite Definiert die erste Seite im Web, das CONTEX nach dem Generieren öffnen soll.
Icon für Browser (16x16)

Hier kann ein Bild angegeben werden, welches im Browser anstatt des Standardbildes des Browsers für die Webseite angezeigt werden soll:

 
Mehr über das Verwalten der Ressourcen (Bilder, Dokumente, usw.) erfahren Sie hier.

URL für Text-Übersetzung Hier können Sie die URL einer Übersetzungshilfe im Internet konfigurieren, welche CONTEX automatisch im Übersetzungsfenster, als Übersetzungshilfe, zur Verfügung stellt. Als Standard ist hier die Adressen des Google Dienstes eingestellt [http://translate.google.com/translate_t]
Vorlage für DTD und HTML Header Definiert den DocType eines HTML Dokuments. Wählen Sie eine der vordefinierten DocTypes aus der Auswahlbox oder definieren Sie einen eigenen DTD. Wenn Sie den DocType in der Vorlage definiert haben, können Sie das Feld HTMLHeader leer lassen.
Standard Dateierweiterung Wenn Sie in CONTEX eine neue Seite erstellen, wird der Dateiname anhand der Bezeichnug der Seite automatisch generiert. Als Dateiendung wird die hier eingestellte Dateiendung verwendet. Wenn Sie in den Vorlagen Scripts verwenden, müssen Sie hier evtl. die Dateiendung anpassen, damit neue Seiten automatisch funktionieren. (z.B. asp oder .php) 
XHTML kompatiblen Syntax generieren Dieses Flag sorgt dafür, das CONTEX alle Tags klein schreibt und alle Tags auch schliesst (z.B. <img ... />)
Inhalte Historisieren Wir diese Flag aktiviert, werden Inhalte bei jedem Speichern zusammen mit dem Zeitpunkt in eine Historisierungs-Tabelle gespeichert. Dort werden diese Inhalte max. soviele Monate gespeichert, wie Eingestellt ist (0=nie Löschen/immer aufbewahren). Sie können dann bei jedem Inhalt die Historisierung abrufen, indem Sie "History anzeigen" auf dem Inhaltsobjekt anwählen. Die schon gelöschten Inhalte können Sie mit klick auf "Gelöschte Inhalte der letzten n Monate anzeigen" sich anzeigen lassen.

Verzeichnisse

Produktivpfad

Dieses Verzeichnis wird verwendet, um den Internet-Auftritt physisch bereitzustellen, bevor dieser dann mit der integrierten Upload-Funktion ins Internet publiziert wird. Das CONTEX generiert das fertige Web in dieses Verzeichnis und kann somit von diesem Ort zuerst eingesehen werden, bevor Sie es online schalten.

Vorlagenpfad Hier müssen alle Seitenvorlagen mit allen Bild- und übrigen verwendeten Dateien für den Internet-Auftritt vorliegen. (Siehe Kapitel «Seitenvorlagen », dort werden alle Funktionen rund um das Einrichten der Seitenvorlagen eingehend beschrieben)
Temporärpfad Dieses Verzeichnis wird für die Generierung der Seitenvorschau, während der Arbeit mit CONTEX, verwendet.
CSS Datei Diese Datei enthält losgelöste Formatierungsvorlagen für den Internet-Auftritt, welche dann im Texteditor zu Verfügung stehen (Schriftarten, -farben und -grössen, etc.). Weitere Informationen zu Cascaded Style Sheets (CSS) sind unter http://www.w3c.org/ zu finden. Falls ein Stylesheet definiert wird, werden Formatierungen gleich bei der Bearbeitung von Inhalten vorgenommen. Sie müssen das CSS aber trotzdem im <HEAD> Bereich der Seitenvorlage definieren.
Script Datei Die Script Datei beinhaltet Scripts, welche teilweise zum funktionieren einer Webseite vorhanden sein müssen. Die Script Datei muss ausserdem im <HEAD> Bereich der einzelnen Seitenvorlage definiert werden. 

Generator

Vorschau immer neu generieren Normalerweise generiert CONTEX eine Seite, solange Sie nicht verändert wurde nur einmal. Diese Option bewirkt, das CONTEX die Seite vor jedem neuen Anzeigen in der Vorschau neu generiert.
Zeilenumbrüche automatisch optimieren (Grafik) Wenn diese Option aktiviert ist, fügt CONTEX automatisch einen Zeilenumbruch nach jeder Grafik ein.
Serverseitigen ScriptCode in Vorschau entfernen Wenn diese Funktion aktiv ist, entfernt CONTEX automatisch allen ServerSeitigen ScriptCode aus der Vorschau.
Inhalte und Seiten immer automatisch Freigeben Diese Funktion deaktiviert den Freigabe-Prozess, so das bei einfacheren Umgebungen (SingleUser) nicht immer alle Seiten und Inhalte freigegeben werden müssen.
Keine CONTEX Header Informationen wie MetaTags etc. generieren Wird diese Funktion aktiviert, werden keine CONTEX MetaTags generiert.
Links vor dem Generieren überprüfen Wenn aktiviert, prüft CONTEX im Generierungs-Assistent jeweils, ob evtl. Links auf deaktiverte Seiten existieren.
Markenbeginn, Markenende Definiert die Markenbegrenzungen in den Seitenvorlagen. Wir empfehlen Ihnen diese nicht zu ändern.
Systemvariablen Beginn / Ende Definiert die Markenbegrenzung für Systemvariablen und QuickLinX. Auch hier empfehlen wir Ihnen diese so zu belassen.
XML Suchdatei Hier können Sie eine Datei definieren, die jeweils beim generieren des Webs erstellt werden soll und alle Wörter mit Beziehung auf die Seite auf der diese auftretten enthält. Verwenden können Sie diese Datei u.a. für die Suchfunktion im Web.
XML Datei für Webbenutzer Erstellt beim generieren eine XML Datei, die alle Benutzer, Rollen und Berechtigungen auf Seiten enthält. Diese XML Datei kann für einen Memberbereich/Extranet verwendet werden.

Web Publizieren

Hier werden die für das Publizieren Ihres Web-Auftritts benötigten Verbindungsinformationen zum FTP-Server erfasst. Spätestens beim ersten «Publizieren» des Internet-Auftrittes auf einen Webserver, müssen diese Informationen bekannt sein. Die Angaben für den Server, Port und die Benutzerinformationen sollten vom Webhoster (Provider) vorliegen. Der Eintrag „FTP-Server“ (Host-Name) wird aus dem Lizenzfile generiert und kann hier nicht geändert werden. Es handelt sich um die FTP-Adresse des Hosting-Partners, der Ihre Website auf dem Internet publiziert. Der FTP Port ist üblicherweise 21.
Der passive Modus wird dann aktiviert, wenn eine Firewall eingesetzt wird. Der FTP Benutzername / FTPPasswort wird vom Hosting-Partner (Provider) festgelegt und sollte Ihnen bekanntsein.

Falls in Ihrer IT-Umgebung ein Firewall (Schutzmechanismus für Webserver) eingesetzt wird, ist die Angabe der entsprechenden Firewall-Art nötig. Diese wird in der Auswahl-Box "Firewall / Proxy" ausgewählt. Die IP-Adresse oder der Name der Firewall wird in das Feld Firewall Host eingetragen. Ist der Firewall durch ein Passwort geschützt, muss der Firewall-Benutzer und das korrekte Firewall-Passwort angegeben werden.

Meta Tags

Bei den MetaTags handelt es sich um Informationen, welche von Programmen (z.B. Suchmaschinen oder Browsern) verwendet werden.
So können hier ebenso Suchbegriffe für die Internet-Suchmaschinen wie auch nur Copyright Informationen zu Ihrer Seite angegeben werden. CONTEX hat 3 Stufen von MetaTags, die jeweils kommuliert werden. Die MetaTags die Sie auf dieser Ebene (Internet Auftritt) definieren, gelten für alle Seiten im Projekt und werden beim generieren entsprechend angewendet. Sie können zusätzlich Metatags auf einzelne Seiten oder Inhalte (pro Sprache) definieren.

Der MetaTag Editor unterstützt Sie beim Erfassen der wichtigsten Tags:

Sicherheit

Definieren Sie hier das verhalten der Sicherheit. Unter Sicherheit wird hier verstanden, welche CONTEX-Benutzer auf welche Verzeichnisse und Seiten Zugriff haben. Seiten auf welche Benutzer keinen Zugriff haben, werden nicht dargestellt.

Restriktionen

Hier können Sie Einstellungen vornehmen, um das verwenden bestimmter Ressourcen zu verweigern bzw. die CONTEX Benutzer zu Warnen. Hierbei wird einerseits zwischen Bildern und anderen Ressourcen (Dateitypen) und andererseites zwischen Verweigern und Warnen unterschieden. Gewarnt, bzw verweigert wird jeweils, wenn ein Benutzer entweder eine neue Ressource im Ressourcenmanager hinzufügt, oder aber eine Ressource ab dem Quellpfad aktualisiert (neu importiert), welche nicht den Restriktionen entspricht. CONTEX bietet wenn ein Bild grösser (Breite und Höhe) als die Warngrenze ist, dem Benutzer gleich an, dies automatisch auf die empfohlene Grösse (Warngrösse) zu skalieren. Wenn Sie die entsprechenden Eingabefelder leer lassen, prüft CONTEX die entsprechende Einstellung nicht.

Notitzen

Dieser Bereich ist dazu gedacht, individuelle Informationen zum Internetauftritt einzugeben. Wir empfehlen Ihnen hier Kontakt und Kundendaten abzulegen.
Diese Daten werden beim Starten von CONTEX jeweils im rechten Vorschaubereich angezeigt.

HTML Editor

CSS Datei für Editor Definiert die CSS Datei, die der CONTEX HTML Editor verwenden soll.
Script Datei für Editor Definiert die Script Datei, die der CONTEX HTML Editor verwenden soll.
HTML Code im HTML Editor einfärben. Mit dieser Option können Sie das Einfärben des HTML Codes im HTML Code-Editor ein oder ausschalten. Das Einfärben des Codes verhilft Ihnen zu einer einfacheren Übersicht, kann aber, wenn Sie sehr viel Text in einem Inhalt haben, auf älteren Rechnern einen Moment dauern. In diesem Fall hilft die Deaktivierung dieses Features.
Warnung anzeigen, wenn HTML Syntax durch den Editor angepasst werden musste. Wenn syntaktisch falscher HTML Code eingegeben wurde, dann korrigiert der HTML Editor dies automatisch (z.B. ein Tag wurde nicht geschlossen). Hier definieren Sie, ob der HTML Editor eine Warnung anzeigen soll, wenn eine Korrektur des Codes durchgeführt wurde.
Beim Drücken der Eingabetaste <div> statt <p> verwenden. Der HTML Editor verwendet <div> statt <p>, wenn Enter gedrückt wird.
Beim Ändern der Grösse von Spalten in Tabellen mit der Maus, die Werte in Prozent (%) speichern.
Wenn die Maus über HTML Tabellen ist, diese Tabelle grafisch hervorheben.

Navigation

Neue Seite in der Navigation jeweils automatisch aktivieren Wenn ein Benutzer eine neue Seite in einem Verzeichnis erstellt, wird diese Seite automatisch in die Navigation aufgenommen. Mit dieser Einstellung können Sie bestimmen, ob der neue Navigationspunkt gleich automatisch im produktiven Web sichtbar sein soll, oder nicht. Wenn nicht, können Sie die Navigation vor dem Generieren durchgehen und selber die neuen Navigationspunkte aktivieren.
Hinweis: Diese Funktion kann auch einfacher mit der "Web-Freigabe" erreicht werden. 
MouseOver Effekt bei Navigation verwenden Ist diese Option aktiviert, fügt CONTEX automatisch MouseOver Code bei den jeweiligen NavigationsPunkten mit Bildern ein, damit Bilder beim darüberfahren mit dem Mauszeiger automatisch ersetzt werden. Diese Funktion benötigt die Scripts MM_swapImgRestore, MM_findObj und MM_swapImage in der Scriptdatei.
Bei der Sprachnavigation jeweils die aktuelle Sprache ausblenden. Diese Option bestimmt, ob bei der LangLinks-Funktion (mittels Systemvariable auf dem Template, welche die erfassten Sprachen als Link darstellt) jeweils die aktuell angezeigte Sprache auch angezeigt werden soll. z.B. Wenn Sie die Sprachen Deutsch und Englisch haben, wird wenn diese Option aktiviert ist und Sie eine Seite in Deutsch angezeigt haben nur noch English in der LangLinks Sprachnavigation angezeigt.
HTML-Code der zwischen den einzelnen Sprach-Links in der Sprachnavigation angewendet werden soll. Hier können Sie HTML Code angeben, der zwischen den einzelnen Sprachen der LangLinks eingefügt werden soll. Wenn Sie hier z.B. | definieren, wird dies als Trennzeichen verwendet: Deutsch | Französisch | Englisch.

 

Die CONTEX Oberfläche

Nachdem Sie nun Ihr Web konfiguriert haben werden hier die wichtigsten Bereiche der CONTEX Oberfläche kurz beschrieben:

1 Hauptmenu und Symbolleiste Im Hauptmenu und in der Symbolleist finden Sie die wichtigsten Befehle und Funktionen.
2 Objektbaum, bzw Baustruktur

Der Objektbaum zeigt die Struktur Ihres Webs. Die wichtigsten hier angezeigen Objekte sind:
 Web Auftritt
 Verzeichnis
 Seite
 Marke
 Text/HTML Inhalt
 Bild Inhalt
 Inhaltsgruppe

3 Popup oder auch Kontext Menü Das Popup Menu wird auf den meisten Objekten angezeigt, wenn sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt klicken. Das Popup Menu zeigt jeweils alle zu dem gewählten Objekt zulässigen Funktionen an.
4 Informationen-, Vorschau- und Sitemap-Bereich In diesem Bereich können Sie sich entweder eine Liste mit dem im Objektbaum gewählten zugehörigen Objekten anzeigen lassen, oder aber die Vorschau des im Objektbaum gewählten Objektes anzeigen lassen (Entweder Normale Vorschau oder der HTML Code). Neu in CONTEX 3.0 wird eine Informationeseite mit den wichtigsten Funktionen des gewählten Objektes dargestellt. Neu ist auch die direkte Darstellung der Sitemap in diesem Bereich.
5 Favoriten In diesem Bereich können Sie Ihre Favoriten (häufig genutzte Objekte) zusammenstellen. CONTEX sammelt automatisch die 20 von Ihnen zuletzt bearbeiteten Objekte

Die gesammte Oberfläche unterstützt Drag&Drop, d.h. Sie können Objekte (wie Seiten oder Inhalte etc.) im Objektbaum durch ziehen und loslassen verschieben und neu ordnen, welches eine sehr schnelle Bedienung von CONTEX erlaubt.

Aufbau der physischen Stuktur (Verzeichnisse)

Mit dem Aufbau der physischen Struktur des Internet-Auftrittes in CONTEX ist die Anlage von Verzeichnissen und Seitendateien gemeint, welche der Generator erstellt. Also Verzeichnisse, die in CONTEX definiert worden sind, werden im Dateisystem physisch erstellt und die generierten HTML-Seiten werden entsprechend abgelegt.

Tipp: Im Multi-User-Umfeld sollten die Verzeichnisse auf Netzwerklaufwerken liegen, um einen allgemeinen Zugriff sicherzustellen und bei automatischen Sicherungskopien der Server-Dateien miteinbezogen zu werden.

Erstellen einer Webstruktur mit Hilfe der "Webstuktur einfügen" Funktion.

Nachdem Sie beim Asistenten, der beim erstellen des Webs erscheint, auf Fertig geklickt haben, erscheint das Fenster zum einfügen von Seiten und Verzeichnisse in Ihr Web. In diesem Fenster können Sie Ihre Webstruktur einfach definieren, in dem Sie sie als einfachen Text links unten eingeben. Untergeodnete Seiten können Sie erstellen, indem Sie sie mit dem Tabulator einrücken. CONTEX zeigt im rechten Bereich an, wie die zukünftige Navigation der neuen Seiten aussehen wird.

Es könne beliebig tiefe Verschachtelungstiefen eingegeben werden, achten Sie aber darauf, das die meisten Webs nicht mehr als 3 oder 4 Ebenen im Design unterstützen. Nun können Sie noch wählen unterhalb welcher Seite oder welchem Verzeichnis die neuen Seiten eingefügt werden sollen und welche Vorlage für die neu zu erstellenden Seiten verwendet werden soll. Wenn Sie "Inhalte erstellen" ankreuzen, wird auf jedem Tag jeder neuen Seite automatisch ein HTML Inhalt erstellt.

Dieses Fenster können Sie auch aufrufen, wenn Sie im Objektbaum die rechte Maustaste auf einer Seite oder einem Verzeichnis klicken und dann "Neu --> Webstruktur einfügen" wählen.

Erstellen eines Verzeichnisses

Verzeichnisse werden in CONTEX wie Verzeichnisse im Dateisystem behandelt und ermöglichen es Seiten zu katalogisieren. Ein Verzeichniss kann direkt unter dem Internet-Auftritt erstellt werden, oder aber als Unterverzeichnis in ein bestehendes Verzeichnis erstellt werden. Verzeichnisse können auch nach dem erstellen per Drag&Drop einfach verschoben werden. Wenn Sie einen neuen Internetauftritt erstellt haben, hat CONTEX für Sie bereits das Verzeichnis WebSite eingerichtet. Wir empfehlen Ihnen alle weiteren Verzeichnisse unter diesem zu eröffenen (ausser evtl. ein Verzeichnis mit den Meta-Seiten des Webs).

Hinweis: Bedenken Sie, dass die Seiten welche im gleichen Verzeichnis liegen, später auch bei der Erstellung der Navigationsstruktur zusammengehören. Sie können zwar die Verzeichnisse für die Navigation neu verknüpfen, die Seiten in den Verzeichnissen gehöhren aber immer zusammen. Die hat den Vorteil, dass Sie nicht immer beim hinzufügen einer neuen Seite in ein Verzeichnis dies auch in der Navigation zu einem neuen Navigationsverzeichnis hinzufügen müssen. In der Praxis wird Ihnen dieses Verfahren gegenüber anderen CMS die Aufgabe der Webpflege einiges erleichern.

Durch das Klicken mit der rechten Maustaste auf das Web-Symbol oder ein bereits bestehendes Verzeichnis erscheint das Kontext-Menü. Wählen Sie im Untermenü «Neu» die Option «Neues Verzeichnis», um zum folgenden Dialog zugelangen:

Durch die Bestätigung mit der Schaltfläche «OK» wird das Verzeichnis erstellt und in der Baumstruktur des Hauptfensters von CONTEX sichtbar.

Hinweis: Im Feld «Verzeichnisname» wird ein relativer Pfad zum Verzeichnis, welches in den Web-Eigenschaften definiert ist, angegeben. Zudem müssen die Schrägstriche (/) nicht unbedingt eingegeben werden, da diese automatisch vom Programm korrigiert werden. Es sollten keine Sonderzeichen verwendet werden. Hier gelten die allgemeinen Regeln für Dateinamen in Microsoft ® Windows ® .

Erstellen einer neuen Seite

Ähnlich wie die Erstellung eines Verzeichnisses funktioniert die Erstellung einer neuen Seite. Klicken Sie dazu wieder auf das Web-Symbol in der Baumstruktur oder auf eine beliebiges darunterliegendes Verzeichnis mit der rechten Maustaste um das Kontext-Menü aufzurufen. Im Untermenü «Neu» kann die Option «Neue Seite» gewählt werden und das Dialogfeld für die Eigenschaften der neuen Seite erscheint. Die Bezeichnung ist daher wichtig, weil überall dort, wo in CONTEX auf eine Seite verwiesen wird, die Bezeichnung und nicht der Dateiname verwendet wird.

Tipp: In einigen Webs hat es sich um die Orientierung zu verbessern, als Vorteil erwiesen, Verzeichnis- und Seitenbezeichnungen mit hierarchischen Nummern zu vergeben. So ist es immer ersichtlich, wo genau in der Sturktur eine Seite sich befindet, zudem werden die Seiten und Verzeichnisse dann den Nummern entsprechend sortiert. Wie auch immer beachten Sie, dass das vergeben von Nummern bei Webs welche einer Ständigen überarbeitung unterliegen, auch immer diese Nummern gepflegt werden müssen, was ein nicht zu unterschätzenden Arbeitsaufwand bedeutet.

Bevor Sie jetzt mit dem erstellen von Seiten loslegen können, müssen wir uns erst um die Seitenvorlagen kümmern. Dies wird im nächsten Kapitel beschrieben.

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